Landrat
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Bildung
2009 versprochen bis 2014 gehalten
   

Die Bildung ist auch in den kommenden Jahren Schwerpunktthema. Wir wollen besonders die berufliche Bildung weiterhin auf hohem Niveau fortentwickeln. Nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen werden wir auf Dauer unseren Wohlstand bewahren.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt auch den behinderten Menschen. Sie verdienen als gleichberechtigte Partner einen Platz in mitten unserer Gesellschaft.

Wir haben unsere bildungspolitischen Ziele nahezu vollständig erreicht. Allerdings sind auch neue Entwicklungen eingetreten, die wir in unserem seinerzeitigen Wahlprogramm noch nicht berücksichtigt haben. Dazu zählt insbesondere die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Allerdings hat der Kreis Mettmann sich dieses Themas insbesondere im schulischen Bereich mit dem „Mettmanner Weg“ besonders intensiv angenommen.





Im Einzelnen setzen wir uns für folgende Ziele ein:

Nachstehend unsere Bilanz:

·  Erweiterung der attraktiven Bildungsangebote für zukunftssichere Arbeitsplätze in den Berufskollegs bei gleichzeitiger Profilierung und Spezialisierung unserer Standorte in Ratingen, Velbert, Mettmann und Hilden

Insgesamt 120 Bildungsgänge bestehen an unseren Berufskollegs. Allein im Zeitraum der letzten 5 Jahre sind 18 neue Bildungsgänge vom Kreistag auf den Weg gebracht worden. Die Zukunftsplanung für unsere Berufskollegs ist vom Kreistag am 14.10.2013 beschlossen worden. Dadurch werden die Standorte unserer Berufskollegs dauerhaft gesichert und weitere Bildungsgänge eingerichtet.

· Testweise Umsetzung eines ganztägigen Unterrichts für die schulische Lehrlings-Ausbildung im dualen System

Die eingerichteten Ganztagsangebote am Berufskolleg Mettmann haben den Kreistag bewogen, dort für 2,66 Mio. € eine Mensa zu errichten. Die Mensa ist im September 2013 in Betrieb gegangen.

· Förderung der Jugendlichen ohne Schulabschluss durch zielgerichtete Projekte in den Berufskollegs

·  Unterstützung der Angebote der Bundesanstalt für Arbeit und der karitativen Weiterbildungseinrichtungen für Jugendliche aus Zuwanderungsfamilien


Rund 320.000 Euro jährlich investiert der Kreis in spezielle Förderangebote, mit denen Jugendliche ohne oder mit schlechtem Schulabschluss an den Berufskollegs eine Perspektive erhalten. Die Erfolgsquote kann sich sehen lassen: 82 % der teilnehmenden Jugendlichen erreichen einen Schulabschluss, erhalten einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder werden in Qualifizierungsmaßnahmen der Arbeitsagentur vermittelt.



·  Ausbau des Kooperationsnetzwerks Schule Wirtschaft (KSW). Unser Ziel ist es, dass jede weiterführende Schule im Kreis einen Wirtschaftsbetrieb als Partner findet

In den letzten fünf Jahren konnten insgesamt 19 neue Schulpartnerschaften begründet werden. Insgesamt bestehen Anfang 2014 in allen Städten des Kreises 76 KSW-Partnerschaften. In Haan verfügen alle weiterführenden Schulen über eine solche Partnerschaft. 

· Erarbeitung und Umsetzung einer Netzplanung für die Förderschulen. Für die behinderten Kinder wollen wir die bestmögliche schulische Versorgung erreichen. Dies bedingt ein ausgewogenes System von gemeinsamem Unterricht in der Regelschule, aber auch von Schulangeboten in speziellen Förderschulen für Lernen, für Sprache, für geistige und körperliche sowie für die emotionale und soziale Entwicklung.

Der Kreis Mettmann ist bei der Umsetzung der inklusiven Beschulung von behinderten Kindern landesweit in einer Vorreiterrolle. Bereits 2010 hat das Schulministerium die Einrichtung von 6 Kompetenzzentren in Erkrath, Hilden, Monheim am Rhein , Mettmann, Ratingen und Velbert als Modellversuch genehmigt. Auf Grund des am 1.8.2014 in Kraft tretenden 9. Schulrechtsänderungsgesetzes arbeiten Kreis und Städte an einem Zukunftskonzept für die Förderschulen. Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz von Förderschulen im Kreis Mettmann zu erhalten, damit auch künftig die Eltern behinderter Kinder eine echte Wahlmöglichkeit behalten.

·  Unter dieser Voraussetzung werden wir die Schulraumsituation der Förderschule Sprache am Standort am Peckhaus in Mettmann und der Paul-Maar-Schule in Hilden verbessern. Beide Schulen müssen durch die Schaffung von angemessenen Schulräumen gute äußere Rahmenbedingungen erhalten.

Durch die Fusion der Leo-Lionni-Schule in Monheim am Rhein mit zwei städtischen Förderschulen liegen die Förderschwerpunkte inzwischen neben der Sprache auch auf dem Lernen. Mit der Aufteilung auf zwei Standorte in Monheim hat sich für die Leo-Lionni-Schule eine gute Lösung gefunden. Die Paul-Maar-Schule ist Anfang 2014 in die neuen Schulräume in Monheim am Rhein eingezogen und hat seitdem ein erheblich verbessertes Raumangebot.

Wir halten an dem Ziel fest, gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland am Standort Mettmann eine Verbundschule für geistige und körperliche Entwicklung zu schaffen. Dieses Ziel hat sich durch die Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention überholt und wird von uns nicht weiterverfolgt.