Öffentliche Sicherheit
 
2009 versprochen Bis 2014 gehalten
   

Der Kreis Mettmann hat im
Regierungsbezirk Düsseldorf die
niedrigste Kriminalitätsbelastung und die
geringsten Unfallzahlen aufzuweisen.
Dies ist zum einen das Resultat unserer Neuorganisation der Kreispolizeibehörde im September 2007. Dies ist zum anderen im besonderen Maße der engagierten und professionellen Arbeit unserer
Polizeibeamten zu verdanken. Trotzdem wissen wir, dass sich manche Bürger an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten unsicher fühlen. Wir nehmen dieses subjektive (Un)Sicherheitsgefühl sehr ernst und werden gemeinsam mit den Städten und anderen gesellschaftlichen Institutionen die Öffentliche Sicherheit auch an solchen Orten verbessern.

Folgende Maßnahmen und Projekte sind hierbei von besonderer Bedeutung:

· Das Beispiel des Kreises Mettmann und seiner Sicherheitsbilanz belegt eindeutig:

Die Landräte müssen Leiter der Kreispolizeibehörden bleiben.

Wir wollen weiterhin eine eigenständige Kreispolizeibehörde für den Kreis Mettmann. Wir lehnen die Schaffung von Großbehörden ab. Diese würden dazu führen, dass die Polizeipräsenz im Kreis Mettmann reduziert, Polizeiwachen geschlossen und dadurch eine „Zwei-Klassen-Sicherheit“ geschaffen wird.

Landräte werden von den Bürgern gewählt. Sie sind Garanten für die Sicherheit und werden bei jeder Kommunalwahl auch am Erfolg ihrer Polizeiarbeit gemessen.

Diese Verantwortung und der direkte Einfluss der Bürgerschaft müssen auch künftig gewahrt bleiben. Nur so ist die Qualität der Polizeiarbeit im Kreis Mettmann gewährleistet.




Die engagierten Polizistinnen und Polizisten der Kreispolizeibehörde Mettmann haben auch in jüngster Zeit hervorragende Arbeit geleistet. Und das sind die Ergebnisse für das Jahr 2013:

· Steigerung der Aufklärungsquote um mehr als 7% auf jetzt 51,09%

· Rückgang der Straßenkriminalität um 12,1% auf den niedrigsten Wert seit 1999

· Senkung der Zahl der jugendlichen Straftäter um 4,2%

Der Kreis hat im NRW-Vergleich ein bemerkenswert hohes Sicherheitsniveau.

Die Einbrüche in Kraftfahrzeuge, Wohnungen und Gewerbebetriebe machen auch mir als Landrat große Sorgen. Wir haben die Zunahme im Jahr 2013 auf 1,86% begrenzen können. Und es ist sehr erfreulich, dass wir die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen um 7,11 auf jetzt 21,88% steigern konnten. Aber wir werden zusammen mit unseren Nachbarbehörden die Anstrengungen weiter verstärken.

Dieses Ziel ist auch bei der neuen Landesregierung durchgesetzt worden. Die erfolgreiche Arbeit der Kreispolizeibehörden unter Leitung der Landräte wird auch vom Ministerium für Inneres und Kommunales nicht mehr in Frage gestellt.

Die Ballungsrandzone – so auch der Kreis Mettmann – braucht eine angemessene Ausstattung mit Polizeibeamten. Die Landes­regierung hat die gegenüber den Groß­städten schlechtere Personal­ausstattung der Kreispolizeibehörden aber nicht verbessert. Leider hat der Landrat auf den Personal­bestand der Polizei keinen Einfluss.

· Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der Jugendkriminalität. Mit der Aktion „Gelbe Karte“ für jugendliche Ersttäter geben wir Jugendlichen die Chance, ohne eine Verurteilung den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Jugendliche Intensivtäter unterliegen dagegen einer gezielten repressiven Behandlung durch die Polizei. In Zusammenarbeit mit Jugendämtern und Staatsanwaltschaften ist es unser gemeinsames Ziel, ihre kriminellen Aktivitäten mit allen Mitteln des Rechtsstaats zu unterbinden. 


Das konsequente Vorgehen der Kreispolizeibehörde Mettmann und unsere präventiven Anstrengungen haben in den letzten Jahren nachhaltige Erfolge zu verzeichnen. Die Zahl der jugendlichen Intensivstraftäter ist rückläufig. Auch die Straßenkriminalität, die zu wesentlichen Teilen auf Täter dieser Altersgruppe zurückgeht, konnte zurückgedrängt werden.



· Unter meiner Führung wird die Polizei der Gewaltkriminalität mit allen rechtlich gebotenen Instrumenten begegnen. Dies gilt vor allem für die häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder. Dies gilt auch für das Stalking (dem beharrlichen Verfolgen von Personen). Dies gilt aber auch den – zumeist unter Alkoholeinfluss – begangenen Gewaltdelikten im Umfeld von Volksfesten und Sportveranstaltungen. Wir wollen sicherstellen, dass die Bürger mit Freude und der Gewissheit, sicher zu sein, Karneval, Schützenfeste, Kirmesveranstaltungen, Volksfeste und Sportveranstaltungen besuchen können.








Die Kreispolizeibehörde Mettmann bekämpft weiterhin sensibel und mit hoher Professionalität die häusliche Gewalt. Zusammen mit dem „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“ und karitativen Einrichtungen gilt unser Hauptaugenmerk den Opfern.

Es ist gelungen, die Zahl der Ordnungspartnerschaften mit den kreisangehörigen Städten zu erhöhen. Dies hat in diesen Städten vor allem zu einer Eindämmung von Gewalt auf Volksfesten geführt. Aber auch Jugendschutzkontrollen und die Kontrolle von Spielplätzen haben zu einem Mehr an Sicherheit beigetragen. Besonders effektiv sind die inzwischen alltäglichen gemeinsamen Streifen von Polizei und Ordnungsämtern.

Mit den Schulen werden wir gemeinsam „Anti-Bullying-Konzepte“ entwickeln und umsetzen. Mobbing und Gewalt gegen einzelne Schüler sollen unterbunden, Streitschlichtersysteme gefördert werden.
 

An insgesamt 25 Schulen konnte das gemeinsam von Polizei und Schulen entwickelte „Anti-Bullying-Konzept“ eingeführt werden. 

· Gemeinsam mit der Handwerkskammer wollen wir das Netzwerk „Zu Hause sicher“ aufbauen. Die Bürger sollen unter Vermittlung der Polizei gezielte Beratung zur Sicherung ihrer Wohnungen und Häuser erfahren.







Die Präventionsarbeit des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz hat nachhaltige Erfolge aufzuweisen. Alleine 2013 scheiterten Einbrecher in fast 40% aller Fälle. Trotz aller Bemühungen sind die Einbruchszahlen nach oben gegangen. Allerdings hat die Kreispolizeibehörde die Aufklärungsquote durch eingehende Tatortarbeit im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln können (siehe auch Seite 1 dieser Bilanz).

· Das erfolgreiche „Aktionsbündnis Seniorensicherheit“ soll flächendeckend im Kreis Mettmann aufgestellt werden. Ausgebildete Senioren, unsere „Asse“, informieren gemeinsam mit der Polizei ältere Mitbürger über Trickbetrug, Verkehrssicherheit und Sicherung der Wohnung.



Es ist nunmehr gelungen, in allen Städten des Kreises das „Aktionsbündnis Seniorensicherheit“ zu etablieren. Die Kreispolizeibehörde Mettmann bildet die Seniorinnen und Senioren – unsere „Asse“ – aus. Dadurch erreichen wir eine Vielzahl älterer Menschen und können sie gezielt informieren.

· Kreispolizeibehörde und Kreis werden Verkehrssicherheit für Kinder im Rahmen des erfolgreichen Konzepts „LOTT JONN Kindergarten in Bewegung“ vermitteln. Verkehrserziehung beginnt in den Kindertagesstätten und bezieht Eltern und Erzieher aktiv in die Arbeit mit den jüngsten Verkehrsteilnehmern ein.







2010 wurde bei den Kindertagesstätten der „Mobipass“ eingeführt werden. Er begleitet die damaligen Kindergartenkinder bis in die Grundschulen. Fußgängertraining, Radfahrausbildung und Busausbildung vermitteln den Kindern die notwendigen Fähigkeiten, sich in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen Verkehrsmitteln vertraut zu machen. Im „Mobipass“ wird den Kindern die Teilnahme an den verschiedenen Trainingsabschnitten bestätigt.


· Wir wollen dazu beitragen, dass die bereits niedrigen Unfallzahlen im Kreis Mettmann weiter sinken. Die Verkehrsteilnehmer sollen im Kreis Mettmann sicher fahren. Deshalb werden wir präventive Maßnahmen wie Fahrsicherheitstraining in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht des Kreises Mettmann anbieten. Spezielle Angebote gelten den motorisierten Zweirradfahrern.



Nach wie vor gehören die Unfallzahlen im Kreis Mettmann zu den niedrigsten im Land.

Die Kreispolizeibehörde hat ihre Präventionsarbeit zur Verkehrssicherheit in den letzten Jahren intensiviert. Besonders mit dem landesweiten Projekt „Crash-Kurs“ erreichen wir die Fahranfänger. Aber auch für die älteren Verkehrsteilnehmer haben wir spezielle Angebote entwickelt.

· Zur Verkehrssicherheit gehört auch die intensive polizeiliche Bekämpfung der Hauptunfallursachen – wie z.B. Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer – sowie der Verkehrsunfallflucht. 


Die Kreispolizeibehörde führt regelmäßig Schwerpunkteinsätze zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durch. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Fahren unter Drogeneinfluss.
 

 

Ferner wird seit 2011 mit dem Projekt „Korrekt“ auf verkehrsgerechtes Verhalten von  Fußgängern und Radfahrern geachtet.   Mit dem „Fahrrad-Lichttest“, den wir seit fünf Jahren zusammen mit der Kreis-verkehrswacht und der Zweirrad-mechanikerinnung durchführen, konnte die Verkehrssicherheit von Zweirädern deutlich verbessert werden. Bei der letzten Kontrolle wiesen nur noch 12,5% der Fahrräder Mängel auf, ein Rückgang von 4,4% gegenüber dem Vorjahr.

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