Landrat
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Verkehr
2009 versprochen
Bis 2014 gehalten
     

Integrierter Generalverkehrsplan

Geht es Ihnen auch so? Immer mehr Staus auf den Autobahnen, überfüllte und unpünktliche Züge, Ampeln auf Dauerrot? Vielfach liegen die Gründe für diese Entwicklung in der mangelhaften Abstimmung der örtlichen Verkehrskonzepte. Der Kreis Mettmann hat insgesamt 11 Nachbarstädte und -kreise, davon acht Großstädte. Deshalb ist es für uns unverzichtbar, gemeinsam mit unseren Nachbarn einen integrierten Generalverkehrsplan zu entwickeln. Dabei werden wir uns von einer gleichberechtigten Berücksichtigung des Individualverkehrs und des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs leiten lassen. Eine Verteufelung des Autos wird es mit der CDU und mir nicht geben. Unser Ziel ist es die Mobilität in unserem Kreis zu gewährleisten. Dazu brauchen wir mehr Kreisverkehre statt Ampeln, ein angemessenes Parkraumangebot und einen bezahlbaren Bus- und Zugverkehr.












 

Wir haben gelernt: Selbst fünf Jahre sind für die Erarbeitung eines Generalverkehrsplan eine zu kurze Zeit. Aber unsere Idee hat trotzdem Erfolg gehabt.

In der Regionalen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss ist es gelungen, die Schaffung einer gemeinsamen Datenbasis zu vereinbaren. Alleine im Kreis Mettmann hat die Technische Universität Dresden im vergangenen Jahr 10.000 Haushalte zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Ergebnisse werden eine wertvolle Grundlage für eine abgestimmte, bedarfsgerechte Verkehrsplanung liefern.

Noch vor der Kommunalwahl wird der gemeinsam mit allen Städten erarbeitete 3. Nahverkehrsplan des Kreises verabschiedet. Damit wird die Basis für die Erhaltung und für den Ausbau eines attraktiven Angebotes an Bussen und Bahnen im Kreis Mettmann fortgeschrieben.

Der Kreisverkehr in Heiligenhaus-Isenbügel ist seit Anfang 2013 in Betrieb. Der Bau der Osttangente in Mettmann schreitet zügig voran und wird ebenfalls durch Kreisverkehre angebunden. Zwei weitere Kreisel sollen an der K19 in Ratingen und der K16 in Haan den Verkehr verflüssigen.

Kreisverkehrsgesellschaft macht Busse und Bahnen bezahlbar

Die Kreisverkehrsgesellschaft – eine 100%ige Tochter des Kreises – wird auch künftig dafür sorgen, dass die Umlagen, die Kreis und Städte an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zu bezahlen haben, überschaubar bleiben. Hierzu setzen wir gezielt die Erlöse aus Kreisvermögen ein.



 

Durch die Dividenden der in die Kreisverkehrsgesellschaft eingelegten RWE-Aktien konnten im Zeitraum 2009-2014 insgesamt 13 Mio. € erzielt werden. Entsprechend niedriger fiel für die kreisangehörigen Städte die an den Kreis zu entrichtende Nahverkehrsumlage aus.

Regio-Bahn-Erweiterung nach Wuppertal muss umgesetzt werden

Wir warten sehnlich auf den Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung der Regio-Bahn von Mettmann-Stadtwald nach Wuppertal.

Diese Verkehrsverbindung ist für die Entlastung der Kreisstadt vom Individualverkehr dringend erforderlich. Sobald das Planungsrecht für den Bau der Strecke vorliegt, werden wir gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und unseren Nachbarn die Finanzierung und Realisierung in Angriff nehmen. Dies wird angesichts der Haushaltssituation nicht einfach werden, an der Notwendigkeit dieses Projekts kann es keinen Zweifel geben.


 

Viele Jahre habe ich gemeinsam mit Oberbürgermeister Elbers und Landrat Petrauschke dafür gekämpft, dass das Land und der VRR die Finanzierung der Regio-Bahn-Erweiterung nach Wuppertal sicherstellen. Jetzt liegen endlich alle Genehmigungen vor. Der Bau an der Regio-Bahn-Erweiterung von Mettmann nach Wuppertal hat begonnen.

Rund 45 Mio. € werden investiert und bei normalem Verlauf der Bauarbeiten werden 2017 die ersten Züge rollen.

Wir brauchen die Westbahn für Ratingen und den Kreis Mettmann

Die Wiederinbetriebnahme der Westbahnstrecke Düsseldorf-Ratingen-Duisburg ist zum einen für die Entlastung der Landeshauptstadt Düsseldorf, zum anderen aber für die Anbindung der vielen neuen Arbeitsplätze in Ratingen unverzichtbar. Wir wissen, dass dies angesichts der Kürzung der Bundesmittel für den Schienennahverkehr ein langer Weg sein wird. Trotzdem hat dieses Vorhaben gemeinsam mit der Erweiterung der Regio-Bahn höchste Priorität.




 

Leider ist es bislang noch nicht gelungen, eine Grundlage für die Wiederinbetrieb-nahme der Westbahn Düsseldorf-Ratingen-Duisburg zu erarbeiten. Als technisches Problem hat sich die Untertunnelung des Stauffenplatzes in Düsseldorf erwiesen. Trotzdem wird der Kreis Mettmann dieses Projekt in seinen aktualisierten Nahverkehrsplan aufnehmen. Angesichts des wachsenden Pendlerverkehrs muss gerade diese attraktive Strecke wieder in unser Nahverkehrsnetz aufgenommen werden.

Die Landstraße 239n wird endlich ausgebaut werden

Noch im Sommer 2009 werden der Kreis sowie die Städte Mettmann und Ratingen mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen Vertrag über die Vorfinanzierung eines weiteren Teilabschnitts für die L 239n abschließen. Möglichst noch in diesem Jahr könnte dann mit dem Bau einer neuen Brücke über die Autobahn A 3 begonnen werden. Wir halten aber den Ausbau der kompletten Neubautrasse bis zum Autobahnanschluss an der A 44 für unabdingbar.








 

Im Frühjahr 2010 waren wir fast am Ziel.

Die Städte Mettmann und Ratingen und der Kreis wollten den ersten Bauabschnitt – den Bau einer neuen Autobahnbrücke zur Umgehung des Weilers Nußbaum – vorfinanzieren. Die Bürgermeister und der Landrat hatten den Vertrag bereits unterschrieben. Die alte CDU/FDP-Landesregierung zögerte und die im Mai 2010 neu gewählte Landesregierung lehnte den Vertrag rundweg ab.

Was bleibt ist Flickwerk, und leider wird es so weitergehen. Die L 239n erhält einen Mini-Ausbau, der auch künftig ihrer Bedeutung und ihrem Verkehrsaufkommen nicht annähernd gerecht wird. Aber Ideologie und Autofeindlichkeit der rot-grünen Landesregierung schalten Vernunft und Verkehrssicherheit aus.

Endlich: Die A 44 kommt

Unsere Bemühungen, für Niederberg endlich einen Autobahnanschluss herzustellen, sind seit März zum Greifen nah. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht weitgehend „grünes Licht“ für den Ausbau gegeben hat, hoffen wir, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau der A 44 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und Velbert begonnen wird. Dies wird zu einem spürbaren Schub für die Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath führen und in besonderem Maß die Bürger in Heiligenhaus und in Ratingen-Homberg vom Durchgangsverkehr entlasten. 

 

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die A 44 ist im Bau, sie ist vollständig durch Bundesmittel finanziert und sie wird zu Ende gebaut. Dies ist auch ein Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen der Städte Heiligenhaus und Velbert und des Kreises. Im Jahr 2016 ist mit der Inbetriebnahme der ersten Teilstücke zu rechnen und für 2018 soll die Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und Velbert fertig gestellt sein.

Wir brauchen die B 229n in Langenfeld

Weil die rot-grüne Landesregierung kurz vor ihrer Abwahl im Jahr 2005 die B 229n aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans gestrichen hat, sind die Probleme nicht gelöst. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass vom Autobahnkreuz Langenfeld eine östliche Verbindung Richtung Solingen geschaffen wird; sei es eine Bundes- oder eine Landstraße. Der Kreis sollte hierfür gemeinsam mit der Stadt Langenfeld eine Vorfinanzierung bereit stellen. Nur so können wir die Bürger in Langenfeld-Wiescheid vom Durchgangsverkehr entlasten.






 

Wie bei der L 239n hat auch hier das Land mit einer rot-grünen Regierung aus ideologischen Gründen ein wichtiges Straßenbauprojekt verschlafen. Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans von 2004 war diese Straße auf Platz 1 in NRW gesetzt worden. Doch die rot-grüne Landesregierung änderte diese Platzierung mit der Folge, dass die Wiescheider Bürger bis heute mit Lärm, Abgasen und einem wachsenden Verkehrs­aufkommen kämpfen müssen. Aktuell hat die rot-grüne Landesregierung das Projekt erneut aus den Vorschlägen zum Bundes­verkehrswegeplan gestrichen. Wie bei der A 44 gilt es einen langen Atem zu haben. Die Notwendigkeit eines leistungsfähigen Auto­bahnanschlusses für die Nachbarstadt Solingen kann niemand bestreiten, außer man ist grundsätzlich der Meinung, dass Autofahren abgeschafft gehört.

Nadelöhr zwischen Hilden und Unterfeldhaus wird beseitigt

Durch unsere Initiative steht der vollständige vierspurige Ausbau der L 404 zwischen Hilden und Erkrath-Unterfeldhaus unmittelbar bevor. Dadurch werden die Dauerstaus im Berufsverkehr künftig verhindert. Die Nerven der Pendler und die Umwelt werden gleichermaßen geschont.




 

Im September 2011 konnte nach rund drei Monaten der vierspurige Ausbau der Landstraße 404 zwischen Erkrath-Unterfeldhaus/Düsseldorf-Unterbach und Hilden abgeschlossen und in Betrieb genommen werden. 3,3 Mio. Euro gut investiertes Geld, denn Dauerstaus und Busse auf der Standspur der Autobahn gehören der Vergangenheit an.

Radweg Niederbergbahn

Der Kreis übernimmt auf dem Stadtgebiet Wülfrath die Trassensicherung und den Radwegeausbau für den Alleenradweg Niederbergbahn. Gemeinsam mit den Abschnitten in Velbert und Heiligenhaus entsteht hier eine attraktive Radwegeverbindung durch den nördlichen Kreis Mettmann









 

Er ist die Radfahrattraktion im Kreis Mettmann. Am 16.7.2011 wurde der Panoramaradweg Niederbergbahn in Betrieb genommen. Seit dieser Zeit ist die Strecke nicht nur ein touristisches Highlight für Radwanderer. Längst hat sich die Strecke als tauglich für den alltäglichen Fahrradverkehr in den Städten Wülfrath, Heiligenhaus und Velbert erwiesen.

Eine besondere Attraktion ist es, dass der Panoramaradweg die Fahrradwege in Essen und Wuppertal verbindet und so in das Fahrradwegenetz des Ruhrtals und des Bergischen Landes integriert ist.

Radweg Landstraße 156

Seit Jahren bemühen wir uns um den Bau eines Radwegs entlang der Landstraße 156. Und zwar sowohl im Abschnitt zwischen Homberg und Metzkausen als auch zwischen Heiligenhaus und Ratingen-Homberg. Diese Anstrengungen werden wir über den Regionalrat verstärken, damit insbesondere für die Schülerinnen und Schüler eine sichere Wegstrecke geschaffen wird.
  Dieses Ziel konnte in den letzten fünf Jahren nicht realisiert werden. Grund dafür sind die fehlenden Finanzmittel im Haushalt des Landes. Aber jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels: Der Landesbetrieb arbeitet daran, noch in diesem Jahr den Auftrag für eine Vorentwurfsplanung zu vergeben.