Landrat
Besuchen Sie uns auf http://www.thomas-hendele.de

DRUCK STARTEN


Wirtschaftsförderung, Kultur, Sport, Tourismus
2009 versprochen    Bis 2014 gehalten 
     

Kommunale Sparkassen als Garant für die Finanzierung von Bürgern und Unternehmen

Die in kommunaler Trägerschaft befindlichen Sparkassen im Kreis Mettmann werden auch weiterhin die Finanzierung ihrer privaten Kunden und der mittelständischen Unternehmen sicherstellen. Deshalb werden wir nicht zulassen, dass der Bund über die Landesbankenkrise kommunales Vermögen quasi enteignet und die Leistungsfähigkeit unserer Sparkassen schwächt.







 




Die in Folge der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 drohenden Eingriffe von Bund und Land in das Sparkassenwesen konnten abgewendet werden. Unsere Sparkassen im Kreis Mettmann sind nach wie vor in Trägerschaft des Kreises oder der Städte.  Sie sorgen durch ihre Leistungsfähigkeit dafür, dass private Haushalte und unsere mittelständischen Unternehmen mit attraktiven Finanzdienstleistungen versorgt werden. Durch ihre Gewinnausschüttungen und ihre Spenden können gemeinnützige Zwecke finanziert werden.


Netzwerk zwischen Unternehmen und Wissenschaft

Mit der Gründung von vier Hochschulen im Kreis Mettmann ist die Basis für ein einzigartiges Netzwerk gelegt. Hinzu kommen das NEAnderLab und das Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft mit über 70 Schulpartnerschaften.

Wir werden dafür sorgen, dass eine enge Verzahnung zwischen dem Wissenschaftsbetrieb und den Unternehmen im Kreis Mettmann stattfindet. Der Kreis übernimmt das Marketing für den Hochschulstandort in Heiligenhaus. Wir werden bei den Unternehmen Ausbildungsplätze einwerben und Studenten für diesen dualen Bildungsgang begeistern.










 

Seit 2009 sind bis heute 19 weitere Kooperationen begründet worden. Insgesamt verfügen 50 weiterführende Schulen über eine Partnerschaft mit einem Unternehmen. Rund 1/3 der Schulen haben mehr als ein Unternehmen als Lernpartner im Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft gewonnen. Insgesamt beteiligen sich 100 Unternehmen an diesem Netzwerk.

Der Kreis Mettmann hat es mit seinem Marketing geschafft, den Campus Velbert/Heiligenhaus als Hochschulstandort bei den Betrieben und den Studenten zu etablieren. Im September 2013 konnten die ersten Studenten mit einem Hochschulabschluss verabschiedet werden. Alle Absolventen haben eine Anstellung in den mittelständischen Unternehmen der Region gefunden.

Im Norden des Kreises wollen wir gemeinsam mit der Wirtschaft ein zweites Experimentierlabor errichten, damit wir Schülern der Sekundarstufe I ein interessantes Angebot für die naturwissen-schaftlichen Fächer unterbreiten können.







 

Am Campus ist vor kurzem ein neues Experimentier-Labor für Schülerinnen und Schüler eröffnet worden. Hier können die Jugendlichen spannenden naturwissenschaftlich-technischen Unterricht mit Blick auf ein mögliches Studium kennen lernen. Zusammen mit dem Berufskolleg Niederberg bereitet der Kreis zurzeit die Einrichtung eines weiteren Schülerlabors vor. Ziel ist es, Mädchen und Jungen aller weiterführenden Schulen für eine technische duale Berufsausbildung zu begeistern. 

Nationale und internationale Vermarktung des Standorts

Gemeinsam mit den Städten wird der Kreis Mettmann unseren Standort national und international präsentieren. Wir stehen in unmittelbarer Konkurrenz zu vielen anderen Städten und Kreisen der Region. Deshalb müssen wir unsere Alleinstellungsmerkmale wie gut ausgebildete Arbeitskräfte, günstige Verkehrsverbindungen, gute Kulturangebote, eine intakte Umwelt und ein hervorragendes Wohnumfeld professionell darstellen. Zur Umsetzung gehören u. a. der gemeinsame Auftritt auf der Expo-Real, die Einladung der Diplomaten zum Treff „Meet the Neanderland“, aber auch die Pflege der im Kreis ansässigen Unternehmen und Branchen.

















 

Die Wirtschaftsdaten für den Kreis Mettmann sind überragend. Die Auftragsbücher sind bei den meisten Unternehmen gefüllt, mit mehr als 170.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ist die höchste Zahl der letzten 10 Jahre erreicht worden. Noch nie haben Unternehmen im Kreis Mettmann derartig viele Steuern gezahlt, weil sie vorher entsprechende Gewinne erzielen konnte.

Die Wirtschaftsförderung der Städte und des Kreises haben es gemeinsam geschafft, den Standort Kreis Mettmann hervorragend zu vermarkten. Namhafte Unternehmen sind in den letzten Jahren bewusst und gezielt in den Kreis Mettmann gekommen und haben hier weitere zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen.

Gemeinsam mit der IHK zu Düsseldorf und einvernehmlich mit den Städten hat der Kreis ein Gewerbe- und Industrieflächen-konzept erarbeitet. Darin wurde für die nächsten 15 Jahre der Flächenbedarf für die erforderlichen Gewerbe- und Industrie­gebiete in unseren Städten sehr präzise entwickelt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Entwicklungsmöglichkeiten jeder Stadt gewahrt bleiben und gleichzeitig der Flächenverbrauch begrenzt wird. 

Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie Unternehmensgründungen stehen im Zentrum

Gemeinsam mit den Unternehmern, den Kammern und allen anderen gesellschaftlichen Gruppen wollen wir die Zahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze im

Kreis Mettmann nicht nur halten, sondern möglichst erhöhen. Dies gilt gerade im Zeichen der weltweiten Wirtschaftskrise. Zur Erreichung dieser Ziele brauchen wir gute Rahmenbedingungen. Dazu zählen niedrige Steuern und Abgaben, attraktive Verkehrsangebote und vor allem gut ausgebildete Menschen.



 

Nachdem im Kreis Mettmann jahrelang mehr Ausbildungsplätze vorgehalten wurden, als durch eigene Schulabgänger nachgefragt wurden, ist im letzten Jahr die Zahl der Ausbildungsplätze gesunken. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer und der Kreishandwerker-schaft werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um diesen Trend umzukehren. Wir brauchen gerade angesichts abnehmender Zahlen von Schulabgängern viele Ausbildungsplätze, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Unternehmensgründer finden in unserem Startercenter kompetente Beratung. Hier gibt es keine Hotline-Ansage, keinen Bürokratie-Dschungel und keine monatelange Wartezeiten. Die Gründer finden Partner und Berater, die sie zielgerichtet bei der Umsetzung ihrer Pläne beraten.







 

 

Unser zertifiziertes STARTERCENTER NRW ist die erste Adresse, wenn es um die Gründung, den Aufbau und die Entwicklung von Unternehmen geht. Seit 2009 wurden in rd. 2.300 Gesprächen Unternehmensgründer von der ersten Idee über die Erstellung eines Businessplans bis zur Existenzgründung (und darüber hinaus) beraten und begleitet. Dies geschieht unabhängig, branchenübergreifend, kostenfrei und ohne lange Wartezeiten. Seit 2009 wurden über das STARTERCENTER NRW etwa 1,4 Mio. € Fördermittel für Gründer/innen und Unternehmen im Kreis Mettmann akquiriert.

Das Neanderland – die Kulturregion des Kreises Mettmann

Wir wollen unsere hervorragenden Kulturangebote erhalten und insbesondere dafür sorgen, dass sie nicht nur von den Bürgern im Kreis Mettmann, sondern auch von Besuchern aus der Region genutzt werden. Hierzu zählen die Neanderland-Biennale, die Nacht der Museen, der Tag des Offenen Ateliers, aber auch die Vermarktung unserer zahlreichen Museen und des Stellariums in Erkrath-Hochdahl. Der Kreis wird die Angebote in den Städten in verstärktem Maße in der Region präsentieren und auf diese Weise Besucher interessieren.



 

Mit den Neanderland-Biennalen von 2011 und insbesondere von 2013 haben wir nicht nur im Kreis Mettmann, sondern auch überregional große Beachtung gefunden. Ein weiteres „Highlight“ der Kreiskultur ist die Museumsnacht. In den „Tatorten“ haben mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers geöffnet und sich über enormen Besucherzuspruch gefreut.

Mit dem Panoramaradweg und dem neanderland STEIG ist es gelungen, zwei Premiumangebote zu etablieren, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Nachdem in 2013 erste Abschnitte eröffnet wurden, wird der Wanderweg im Herbst 2014 mit einer Gesamtlänge von 230 km fertig gestellt sein.

Sport als integrierender Bestandteil unseres Kreises

Durch das Sportstätten-Investitions-Programm hat der Kreis dazu beigetragen, attraktive Sportstätten in den Städten zu schaffen. Jetzt gilt es, Sportler im Kreis Mettmann noch enger zu verzahnen. Ein Hindernis sind viele Sportverbände, deren Zuständigkeiten den Kreis durchteilen, und die es damit unmöglich machen, dass sich Sportler aus den Städten des Kreises im Wettkampf begegnen. Hier müssen wir im Dialog mit den Vereinen und den Verbänden zu zeitgemäßen Lösungen beitragen.




 

Wir haben gelernt: Es ist schwierig, Verbände zu vereinen. Im Fußball wäre es 2012 beinahe gelungen. Wie vom Verband zu hören ist, wird weiter an einer neuen Struktur der Fußballkreisverbände gearbeitet. Wir werden dafür werben, dass es für den Kreis Mettmann einen einheitlichen Verband gibt.

Und auch bei den anderen Strukturen werden wir uns für Einheitlichkeit einsetzen. Allerdings ist stets zu beachten, dass die Verbände selbstverwaltet werden und eigenständig entscheiden. 

Die Ehrung der Sportler und der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder im Kreis Mettmann werden wir fortsetzen. So schaffen wir öffentliche Anerkennung für herausragende Leistungen.



 

Die Sportlerehrung des Kreises ist inzwischen fester Bestandteil des Sportkalenders im Kreis Mettmann. Durch die kreisweite Wahl der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres hat diese Veranstaltung große Resonanz gefunden.

Die Teilnahme behinderter Sportler an ihren nationalen und internationalen Wettkämpfen werden wir weiterhin finanziell unterstützen. Sie verdienen nicht zuletzt wegen ihrer hervorragenden Ergebnisse unsere volle Unterstützung.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderer-Familien in den Sportvereinen. Die Vereine benötigen hierbei unsere Unterstützung. Wir streben insbesondere eine engere Zusammenarbeit zwischen den Sportvereinen und den ausländischen Kulturvereinen an.
 
 

In den vergangenen Jahren hat der Kreis Mettmann es ermöglicht, dass unsere Sportlerinnen und Sportler an den nationalen und internationalen Meisterschaften teilgenommen haben. Sie haben uns dies mit hervorragenden Leistungen und einer immensen Zahl von Medaillen gedankt.

Auch bei den Special-Olympics in Düsseldorf wird im Mai mit Unterstützung des Kreises ein starkes Kontingent aus dem neanderland teilnehmen.